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Malpas - Église de la Présentation de Notre-Dame

Malpas - Église de la Présentation de Notre-Dame

Eglise de Malpas - Pmau/CommonsEglise de Malpas, clocher - Pmau/Commons

  

Im Jahre 2024 > Ga­el­le COGNÉE, le FRAC mit Dora GAR­CIA

Etwas auβer­halb des Dor­fes ge­le­gen und der Dar­stel­lung Un­se­rer Lie­ben Frau ge­wid­met, wurde die Kir­che von Mal­pas zu Be­ginn des 18. Jahr­hun­derts, von 1726 bis 1728, er­baut. Es han­delt sich um eine mit­tel­groβt sich ein e Kir­che vom Typ Kir­chen­saal, das heiβt sich ein t, dass das Kir­chen­schiff und die bei­den Sei­ten­schif­fe etwa gleich hoch sind. Dem Kir­chen­schiff, das durch Säu­len von den Sei­ten­schif­fen
ge­trennt ist, geht eine Kut­schen­vor­hal­le vor­aus, ein cha­rak­te­ris­ti­sches Ele­ment der Kir­chen des Haut-Doubs, be­deckt mit einem Kai­ser­dach (ein wei­te­res ty­pi­sches Ele­ment der Kir­chen des Haut-Doubs). Sie wurde von April bis Juni 2003 nach den durch den Sturm von 1999 ver­ur­sach­ten Schä­den re­stau­riert; Die­ser Glo­cken­turm-Vor­bau öff­net sich zum Kir­chen­schiff, das durch einen Chor mit fla­cher Apsis er­wei­tert wird.
Kir­chen­schiff, Gänge und Chor sind von Kreuz­ge­wöl­ben über­dacht und wer­den durch Er­ker­fens­ter (mit Bunt­glas im Chor) be­leuch­tet.
Die Wände der Sei­ten­schif­fe und des Chors sind mit Holz­ar­bei­ten aus dem 18. Jahr­hun­dert ge­schmückt. Al­tar­bil­der mit Ge­mäl­den be­schmü­cken die Ap­sis­wän­de des Chors und der Sei­ten­schif­fe: auf der lin­ken Seite die Schen­kung des Ro­sen­kran­zes der Jung­frau und des Je­sus­kin­des an Do­mi­ni­kus de Guzmàn und die Hei­li­ge Ka­tha­ri­na von Siena, und rechts die Schen­kung des Ska­pu­liers an den Hei­li­gen Simon und die Hei­li­ge The­re­se; Das Ge­mäl­de im Cho­ral­tar­bild il­lus­triert den Be­griff der Kir­che, die Dar­stel­lung Un­se­rer Lie­ben Frau im Tem­pel; Es be­fin­det sich im Zen­trum einer sehr thea­tra­li­schen Ar­chi­tek­tur, ein­ge­rahmt von Säu­len mit Laub­ka­pi­tel­len, in denen in Ni­schen zwei Bi­schofs­skulp­tu­ren ste­hen und auf der sich eine Kreu­zi­gung mit der Jung­frau und dem Hei­li­gen Jo­han­nes be­fin­det. Ein bär­ti­ger, vä­ter­li­cher Gott seg­net die Szene, und zwei Engel, die die Auf­er­ste­hung ver­kün­den, spie­len an jeder Ecke Trom­pe­te. Die Holz­ar­bei­ten, Al­tar­bil­der und das ge­sam­te Mo­bi­li­ar aus dem 18. Jahr­hun­dert (auf­ge­lis­tet im Er­gän­zungs­in­ven­tar der His­to­ri­schen Denk­mä­ler) sind mit der groβt sich ein en Tra­di­ti­on der Holz­mö­bel und dem Aus­druck der Ba­rock­be­we­gung in der Re­gi­on ver­bun­den.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Courvières - Église Saint-Hubert

Courvières - Église Saint-Hubert

Eglise de Courvières - Pmau/Commons

  

Im Jahre 2024 > Gol­naz PA­YA­NI

Die Kir­che von Cour­vières ist seit dem 13. Jahr­hun­dert be­zeugt, aber es gab noch kein Ge­bäu­de, die Ge­mein­de­mit­glie­der muss­ten für Got­tes­diens­te immer nach Bou­jail­les gehen. Erst 1486 wurde der Bau einer dem Hei­li­gen Hu­bert ge­weih­ten Ka­pel­le ge­neh­migt, die je­doch wei­ter­hin stell­ver­tre­tend und von Bou­jail­les ab­hän­gig blieb.
Die heu­ti­ge Kir­che im im­po­san­ten neu­go­ti­schen Stil wurde ab 1868 nach dem Ab­riss des alten Ge­bäu­des er­baut. Der Glo­cken­turm mit einem po­ly­go­na­len Turm und einer Zinne an jeder Ecke wurde ab 1840 er­baut. Diese Kir­che ist eine im­po­san­tes En­sem­ble, das alle da­mals 400 Ein­woh­ner be­her­ber­gen konn­te. Der Glo­cken­turm öff­net sich zu einem Kir­chen­schiff, zwei vom Kir­chen­schiff durch Säu­len ge­trenn­ten Gän­gen und einem Chor. Das von Kreuz­rip­pen­ge­wöl­ben be­deck­te Ganze wird von 13 Bunt­glas­fens­tern be­leuch­tet, 5 in jedem der Sei­ten­schif­fe und 3 sehr große im Chor. Die Wände die­ses Ge­bäu­des sind mit Stän­den und halb­ver­deck­ter Tä­fe­lung be­deckt. Sämt­li­che Möbel, Ge­stühl, Tä­fe­lun­gen, Beicht­stüh­le, Hoch­al­tar, Al­tar­bil­der und Skulp­tu­ren wur­den im 19. Jahr­hun­dert in einem stark neu­go­ti­schen Stil für die neue Kir­che an­ge­fer­tigt. Die in schlech­tem Zu­stand be­find­li­che Pre­digt­kan­zel wurde ab­ge­baut und nur die Wanne als Un­ter­bau für den Hoch­al­tar wie­der­ver­wen­det. Das äl­tes­te Ele­ment ist ein stei­ner­nes Tauf­be­cken aus dem Jahr 1723. Be­ach­ten Sie das Vor­han­den­sein von zwei be­mal­ten Holz­skulp­tu­ren aus dem 19. Jahr­hun­dert: einer Jung­frau mit Kind und einer hei­li­gen Figur (Bi­schof?) sowie einem Chris­tus am Kreuz.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Courvières - Chapelle Notre-Dame-des-Sept-Douleurs

Courvières - Chapelle Notre-Dame-des-Sept-Douleurs

Chapelle N.D. des Sept-Douleurs de Courvières - Pmau/Commons

Es han­delt sich um ein klei­nes Ge­bäu­de auβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die er­halb des Dor­fes auf den Fel­dern, ohne echte Zu­fahrts­s­traβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die e, das sich in der Nähe eines alten Fried­hofs be­fin­den würde, auf dem Pestop­fer be­gra­ben wor­den wären. Es be­steht aus einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff mit on­nen­ge­wöl­be, dem eine Vor­hal­le mit einer Zinne vor­aus­geht.
Im In­ne­ren steht ein Al­tar­re­ta­bel aus be­mal­tem Holz. Das fla­che Al­tar­bild wird von zwei Säu­len ein­ge­rahmt, die ein Ge­sims und einen ge­wölb­ten Gie­bel tra­gen. Der Altar hat die Form eines Gra­bes und ist von zwei Sta­tu­en (dem Hei­li­gen Josef und dem Hei­li­gen Ro­chus) ein­ge­rahmt; Er trägt ein Re­li­ef­de­kor, das die Liebe Frau der Sie­ben Schmer­zen dar­stellt. Das Ganze stammt aus dem 17. Jahr­hun­dert und wurde im 20. Jahr­hun­dert re­stau­riert.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Boujailles - Église Saint-Maurice

Boujailles - Église Saint-Maurice

Eglise de Boujailles - Pmau/CommonsEglise de Boujailles - Pmau/CommonsEglise de Boujailles - PePeEfe/Commons

  

Im Jahre 2024 > Thier­ry GEHIN

Sie wurde zwi­schen 1844 und 1849 nach den Plä­nen des Ar­chi­tek­ten Pompée er­baut und er­setz­te eine pri­mi­ti­ve Kir­che.
Da die Kir­che Saint Mau­rice zu klein ge­wor­den war, wurde sie 1872 von Kar­di­nal Mat­t­hieu, dem Bi­schof der Diö­ze­se aus Besançon ge­weiht.
Be­son­ders im­po­sant ist das Ge­bäu­de im neu­go­ti­schen Stil mit sei­nem bei­den halb von der Fas­sa­de ge­trenn­ten Tür­men, in denen sich die Glo­cken be­fin­den. Jeder Turm wird von einem Dach mit einem po­ly­go­na­len Turm und vier Zin­nen ge­krönt.
Drauβen un­ter­strei­chen mäch­ti­ge Stütz­pfei­ler, auf denen flie­gen­de Streb­pfei­ler ruhen, das mas­si­ve Er­schei­nungbild die­ser Kir­che, was in die­sem klei­nen Dort über­ra­schend ist.
Der sehr groβe In­nen­raum wird durch Bunt­glas­fens­ter er­helt, in jedem Sei­ten­schiff, im obe­ren Teil des Kir­chen­schiffs und im Chor. Die­ses Ge­bäu­de be­steht aus einem fünf­jochi­gen Kir­chen­schiff, an das sich zwei Sei­ten­schif­fe, einem vor­sprin­gen­den Quer­schiff und einem Chor an­sch­lieβen. Ein­ge­las­se­ne Säu­len mit Ka­pi­tel­len tre­nen es von den Sei­ten­schif­fen. Das Ganze ist von Kreuz­rip­pen­ge­wöl­ben be­deckt, die eine Höhe von 16 Me­tern er­rei­chen.
Der Haupt­al­tar und die Sei­ten­al­tar­bil­der sind im neu­go­ti­schen ge­hal­ten und wur­den, wie die meis­ten Möbel, Skulp­tu­ren und Ge­mäl­de, im 19. Jahr­hun­dert ge­fer­tigt. Wir kön­nen je­doch das Vor­han­den­sein von Ele­men­ten aus der alten Kir­che aus dem 18. Jahr­hun­dert fest­stel­len: zwei Tauf­be­cken aus Stein, alle Tan­nen­bän­ke der Gläu­bi­gen, eine Sta­tu­et­te der Jung­frau mit dem Kind, zwei Ge­mäl­de (die Schen­kung des Ro­sen­kranz und die Schen­kung des Ska­pu­liers).
Die Kir­che Saint Mau­rice und ihre Aus­stat­tung gel­ten als his­to­ri­che Denk­mä­ler.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Boujailles - Chapelle Notre-Dame des Champs

Boujailles - Chapelle Notre-Dame des Champs

Chapelle N.D. des Champs de Boujailles - Pmau/CommonsChapelle N.D. des Champs de Boujailles - Pmau/Commons

  

Im Jahr 2024 > Thier­ry GEHIN

Es han­delt sich um ein klei­nes Ge­bäu­de am Rande des Wal­des, in einem von einer Stein­mau­er be­grenz­ten Ge­he­ge. Ein Sat­tel­dach be­deckt die bei­den Joche des Kir­chen­schiffs und des Chors mit Kreuz­rip­pen­ge­wölb­ten. Drauβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die en ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die Struk­tur des Ge­bäu­des, zwei an der Ecke und zwei in der Mitte der Sei­ten­wän­de. Im In­ne­ren be­fin­den sich ein höl­zer­ner Altar und ein Al­tar­bild, ein groβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die e Ma­ri­en­sta­tue und meh­re­re Ge­mäl­de (aus dem 19. Jahr­hun­dert): 2 Ge­mäl­de, die den Hei­li­gen Ro­chus dar­stel­len, was dar­auf hin­deu­ten könn­te, dass diese Ka­pel­le mit einem An­ti-Pest-Kult ver­bun­den war; und ein Ge­mäl­de des Hei­li­gen Lud­wig im Gebet vor der Dor­nen­kro­ne, das auch mit einer An­ru­fung gegen die Krank­heit in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den kann, und ein Ge­mäl­de, das den Hei­li­gen Mau­rice zu Pferd dar­stellt.
Ein Stein auβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die er­halb der Apsis trägt das Datum 1707, aber be­stimm­ten Hy­po­the­sen zu­fol­ge han­delt es sich mög­li­cher­wei­se nur um eine Wie­der­ver­wen­dung eines pri­mi­ti­ven Ge­bäu­des, da die heu­ti­ge Ka­pel­le auf das Jahr 1860 da­tiert ist.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Vaux-et-Chantegrue - Église de la Nativité de Notre-Dame

Vaux-et-Chantegrue - Église de la Nativité de Notre-Dame

Vaux-et-Chantegrue_Ordifana75_Commons
Vaux-et-Chantegrue_Pmau_Commons

Im Jahre 2022 > Prune SI­MON-VER­MOT

Erst im Jahr 1507 er­hiel­ten die Ge­mein­de­mit­glie­der von Vaux die Ge­neh­mi­gung, in ihrem Haus eine Pfarr­ka­pel­le zu er­rich­ten, deren Le­bens­un­ter­halt mög­li­cher­wei­se der Chor der heu­ti­gen Kir­che dar­stellt. Die unter dem Namen Ge­burt Chris­ti von Not­re-Da­me ste­hen­de Kir­che von Vaux ist ein re­la­tiv ein­fa­ches Ge­bäu­de (Grund­riss eines la­tei­ni­schen Kreu­zes, ein ein­zi­ges Kir­chen­schiff, dem ein Glo­cken­turm vor­an­geht und das sich zu einem Chor mit fla­cher Apsis hin öff­net) und in ihrer Zu­sam­men­set­zung zu­sam­men­ge­setzt Bau­zei­ten: Der Glo­cken­turm (mit einem Kai­ser­dach be­deckt) wurde im 19. Jahr­hun­dert er­baut, das Kir­chen­schiff im ers­ten Vier­tel des 16. Jahr­hun­derts und der Chor aus dem 18. Jahr­hun­dert wurde im 19. Jahr­hun­dert um­ge­baut. Bunt­glas­fens­ter be­leuch­ten den Chor, die Axi­al­ka­pel­len des Quer­schiffs und das Kir­chen­schiff.
Das Al­tar­bild ist ein Werk von Au­gus­tin Fau­con­net und steht in der Tra­di­ti­on ba­ro­cker Al­tar­bil­der aus dem Haut-Doubs: Ba­rock in sei­ner Be­we­gung, sei­ner De­ko­ra­ti­on und sei­nen Far­ben; ty­pisch für Haut-Doubs in sei­ner Zu­rück­hal­tung, zwi­schen Weis­heit und Stren­ge. Die zen­tra­le Lein­wand die­ses Al­tar­bil­des stellt die Ge­burt der Jung­frau (der Name der Kir­che) dar; Sie wurde 1771 vom in der Schweiz ge­bo­re­nen Maler Jean Wyrsch ge­schaf­fen. Be­ach­ten Sie auch eine große Holz­skulp­tur von Chris­tus mit Ver­bin­dun­gen, die im All­ge­mei­nen aus der zwei­ten Hälf­te des 16. Jahr­hun­derts stammt und mit flä­mi­schen und bur­gun­di­schen Vor­bil­dern in Ver­bin­dung ge­bracht wird, ohne dass ihre ge­naue Her­kunft er­mit­telt wer­den konn­te. Be­ach­ten Sie schließ­lich auch eine po­ly­chro­me und ver­gol­de­te Holz­sta­tu­et­te der Jung­frau mit Kind, die mit den ro­ma­ni­schen Jung­frau­en in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den könn­te, die als Jung­frau­en in Ma­jes­tät be­kannt sind, wes­halb die sehr un­ter­schied­li­chen Daten zwi­schen dem 13. und 16. Jahr­hun­dert lie­gen.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Pontarlier - Chapelle de l’hôpital

Pontarlier - Chapelle de l’hôpital

Pontarlier_chapelle de l'hopital

Im Jahre 2022 > Oli­vier Tou­le­mon­de, le FRAC mit Mat­t­hew Mc­Cas­lin, Sébas­ti­en Thiéry

Pon­tar­lier, eine Zwi­schen­sta­ti­on zwi­schen den Ab­tei­en Saint-Bénigne de Dijon und Saint-Mau­rice d’Agau­ne (im Wal­lis, Schweiz), war schon früh mit einem Kran­ken­haus aus­ge­stat­tet (es wird be­reits 1189 er­wähnt) – und einer Ka­pel­le oder einer Kir­che – ge­le­gen in Fau­bourg Saint-Pier­re. 1639 wäh­rend der Er­obe­rung der Stadt durch die Schwe­den von Sach­sen-Wei­mar teil­wei­se zer­stört, wurde es 1700 nach den Plä­nen des Ar­chi­tek­ten Ri­chard an die Fau­bourg Saint-Éti­en­ne über­tra­gen; Durch den gro­ßen Brand von 1736 zer­stört, wurde es 1740 nach den Plä­nen des In­ge­nieurs Quer­ret wie­der auf­ge­baut und an­schlie­ßend mehr­mals er­wei­tert.
Die Ka­pel­le ist ein merk­wür­di­ger Bau aus dem 19. Jahr­hun­dert, der 1897 nach den Plä­nen des Ar­chi­tek­ten E. Bérard aus­ge­führt wurde: Eine Art Nart­hex öff­net sich zu einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff, das durch einen Ap­si­schor er­wei­tert wird; Die Säu­len des Nart­hex tra­gen eine Ga­le­rie, die es den Kran­ken im ers­ten Stock er­mög­licht, den Got­tes­diens­ten zu fol­gen.
Bunt­glas­fens­ter im Chor und im Kir­chen­schiff er­hel­len das Ganze. Aber es ist we­ni­ger der Grund­riss die­ses Ge­bäu­des, der merk­wür­dig ist, als viel­mehr sein Dekor, das von einer ge­wis­sen ori­en­ta­lis­ti­schen Mode über­nom­men wurde: Säu­len mit zy­lin­dri­schen Schäf­ten und ver­zier­ten Ka­pi­tel­len, mit üp­pi­gem Blatt­werk ver­zier­te Bunt­glas­fens­ter, Pa­py­rus, Him­mels­ge­wöl­be des Kir­chen­schiffs mit Ster­nen­him­mel, Chor­ge­wöl­be mit einem by­zan­ti­nisch in­spi­rier­ten Chris­tus … Die ziem­lich dunk­len Far­ben an den Wän­den und Säu­len und die be­grenz­te na­tür­li­che Be­leuch­tung ver­lei­hen die­ser Ka­pel­le ein eher dunk­les In­nen­bild.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Longevilles-Mont-d'Or - Église Saint-Sylvestre

Longevilles-Mont-d'Or - Église Saint-Sylvestre

Longevilles-Mont-d'Or_Ordifana75_Commons
Eglise des Longevilles-Mont-d'Or - Commons

Im Jahre 2022 > Julie CHAF­FORT

Die heu­ti­ge Kir­che wurde zwi­schen 1860 und 1863 als Er­satz für die ur­sprüng­li­che Kir­che (15. Jahr­hun­dert) er­baut, die zu klein ge­wor­den war, um alle Be­woh­ner auf­zu­neh­men. Es be­fin­det sich in­ner­halb der Fried­hofs­an­la­ge und ist ein im­po­san­tes Ge­bäu­de, das aus einem Glo­cken­turm mit Vor­hal­le be­steht, der sich zu einem Mit­tel­schiff mit zwei Gän­gen und einem Chor hin öff­net. Das Kir­chen­schiff und die Sei­ten­schif­fe wer­den durch große Fens­ter und der Chor durch ein Rund­fens­ter be­lich­tet. Es ist be­son­ders be­mer­kens­wert für den ge­sam­ten ba­ro­cken Haupt­al­tar, sei­nen Ta­ber­na­kel aus ver­gol­de­tem Holz und sein Al­tar­bild aus braun be­mal­tem Holz, ver­ziert mit Ver­gol­dung, Blatt­werk, Vo­lu­ten, Gir­lan­den und ge­dreh­ten Säu­len, die Ni­schen mit Sta­tu­en (die Jung­frau und ein Apos­tel und zwei Skulp­tu­ren) ein­rah­men Grup­pen, die Taufe Kon­stan­tins und die Er­zie­hung der Jung­frau) und stüt­zen einen Bal­da­chin, auf dem eine Got­tes­sta­tue in­mit­ten von Wol­ken und Put­ten sitzt… Das Ganze ist sehr thea­tra­lisch und er­in­nert an an­de­re Al­tar­bil­der wie das der Hei­li­gen Ka­tha­ri­na Kir­che des Hôpi­taux-Neufs.
Be­ach­ten Sie, dass der Bau die­ser Kir­che von einer Spen­de von Kai­ser Na­po­le­on III. und einer wei­te­ren von Jean Séra­phin Lan­que­tin (1794-1869) pro­fi­tier­te, einem Po­li­ti­ker aus Lon­ge­vil­les-Mont-D’Or, Prä­si­dent des Pa­ri­ser Ge­mein­de­rats und Ab­ge­ord­ne­ter für die Seine.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Les Hôpitaux-Neufs - Église Sainte-Catherine

Les Hôpitaux-Neufs - Église Sainte-Catherine

Eglise des Hôpitaux-Neufs - Commons
Eglise des Hôpitaux-Neufs - Commons

Im Jahre 2022 > Vidya GASTAL­DON

Die Grün­dung der Kir­che Sain­te-Ca­the­ri­ne geht auf das Jahr 1368 zu­rück. Die Kir­che wurde von 1694 bis 1696 wie­der auf­ge­baut. Sie be­fin­det sich in­ner­halb der Ein­frie­dung, die den Fried­hof an der Kreu­zung der bei­den Stra­ßen, die das Dorf durch­que­ren, um­gibt. Das ein­zel­ne, blin­de Kir­chen­schiff ist von einem Glo­cken­turm (über­ragt von einer acht­ecki­gen Spit­ze) um­ge­ben und wird auf jeder Seite von drei Ka­pel­len flan­kiert, die durch ein Bunt­glas­fens­ter er­hellt wer­den. An die po­ly­go­na­le Apsis schließt sich die Sa­kris­tei an. Al­ler­dings ist diese Kir­che we­ni­ger für ihre Ar­chi­tek­tur als viel­mehr für ihre In­nen­aus­stat­tung be­kannt, die nach wie vor eines der in­ter­es­san­tes­ten Bei­spie­le ba­ro­cker Kunst im Haut-Doubs ist.
Jede der sechs Sei­ten­ka­pel­len ver­fügt über ein klei­nes Al­tar­bild mit einer be­mal­ten Lein­wand oder einem skulp­tier­ten Flach­re­lief. Das Herz­stück die­ser De­ko­ra­ti­on bleibt je­doch der Haupt­al­tar: Er wird von einem gol­de­nen Zi­bo­ri­um mit einem von ge­dreh­ten Säu­len ge­tra­ge­nen Bal­da­chin über­ragt und von mu­si­ka­li­schen En­geln über­ragt. Er wird von Ni­schen mit Sta­tu­en flan­kiert und mit einem skulp­tier­ten Al­tar­bild ge­schmückt, das der Hei­li­gen Ka­tha­ri­na von Siena ge­wid­met ist.
In der Ma­ri­en­ka­pel­le ist eine Sta­tue der sit­zen­den Jung­frau (ver­gol­de­tes Holz aus dem 17. Jahr­hun­dert, ur­sprüng­lich po­ly­chrom) zu sehen, die „Jung­frau von Lau­sanne“ ge­nannt wird. Das Ori­gi­nal­modell (eine mit ver­gol­de­tem Sil­ber be­deck­te Sta­tue) wurde in der Ka­the­dra­le von Lau­sanne, einem Ma­ri­en­wall­fahrts­ort, ver­ehrt, bis es wäh­rend der Ber­ner Er­obe­rung im Jahr 1536 ver­schwand. Be­ach­ten Sie auch den Grab­stein von Jean-Bap­tis­te de Stram­bi­no, Bi­schof und Graf von Lau­sanne, der wäh­rend eines Pas­to­ral­be­suchs am 29. Juni 1684 starb.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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La Ferrière-sous-Jougne - Chapelle Saint-Maurice

La Ferrière-sous-Jougne - Chapelle Saint-Maurice

Jougne_Renhour48_Commons
Jougne_Renhour48_Commons

Im Jahre 2022 > Arn­aud VAS­SEUX

Diese klei­ne Ka­pel­le liegt am Fuße von Joug­ne in der Tal­mul­de und ist wie die Kir­che von Joug­ne unter dem Namen Saint Mau­rice un­ter­ge­bracht. Sie ist Teil der An­la­ge des Ferrière-Fried­hofs. Es ge­hör­te einst zu einem Prio­rat, das von den Be­ne­dik­ti­nern der Abtei Saint-Mau­rice d’Agau­ne (in der Schweiz) er­baut wurde, die dort zwi­schen ihrem Klos­ter und Bur­gund über­nach­ten konn­ten. Das Prio­rat ist in­zwi­schen voll­stän­dig ver­schwun­den und nur noch die Ka­pel­le ist übrig.
Diese Ka­pel­le wurde im 12. Jahr­hun­dert auf einer ka­ro­lin­gi­schen Kryp­ta aus dem 9. Jahr­hun­dert wie­der auf­ge­baut und zwei­mal um­ge­stal­tet: am Ende des Mit­tel­al­ters durch die Neu­ord­nung zwei­er Joche und die Ver­stär­kung der Stre­be­pfei­ler und im 16. Jahr­hun­dert durch die Ent­fer­nung von die Apsis.
Im In­ne­ren ist das ein­zel­ne Kir­chen­schiff mit vier durch Dop­pel­bö­gen ge­trenn­ten Jo­chen von einem spit­zen Ton­nen­ge­wöl­be be­deckt und wird von halb­kreis­för­mi­gen Er­ker­fens­tern be­leuch­tet, wäh­rend die West­wand von einem Ocu­lus durch­bro­chen ist. Die Ka­pi­tel­le der Säu­len, die das drit­te Joch vom Chor tren­nen, sind mit Köp­fen, Fi­gu­ren und Flecht­werk ver­ziert. Die drei Joche der Kryp­ta sind von einem Kreuz­grat­ge­wöl­be be­deckt, das auf Säu­len ruht, deren Ka­pi­tel­le mit Flecht­werk ver­ziert sind. Alle Ka­pi­tel­le des Kir­chen­schiffs und der Kryp­ta sind wirk­lich be­mer­kens­wer­te und ty­pi­sche Zeug­nis­se der ers­ten ein­zig­ar­ti­gen ro­ma­ni­schen De­ko­ra­ti­on im Haut-Doubs. Diese Ka­pel­le ist somit eine der äl­tes­ten christ­li­chen Sied­lun­gen im Haut-Doubs. Im Jahr 1309 wurde dort die Hoch­zeit zwi­schen Lud­wig von Sa­voy­en, dem Herrn der Waadt (Schweiz), und Isa­bel­le de Cha­lon, der Toch­ter von Jean de Cha­lon-Ar­lay, ge­fei­ert.

GPS : 46,739577 / 6,230343

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Doubs - Église de l'Assomption

Doubs - Église de l'Assomption

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Eglise de Doubs - Commons

Im Jahre 2022 > Ma­ri­on Lemaître

Die Über­füh­rung der Re­li­qui­en des Hei­li­gen Pius von Rom nach Besançon und von Besançon nach Doubs im Jahr 1781 war der Aus­gangs­punkt für den Bau der heu­ti­gen Kir­che von Doubs. Die Kno­chen die­ses un­be­kann­ten Mär­ty­rers, der im Rö­mi­schen Reich lebte, wur­den in den Ka­ta­kom­ben Roms zu­sam­men mit einer Phio­le mit Blut ge­fun­den. An­ge­sichts des Zu­stroms von Pil­gern aus der gan­zen Re­gi­on wurde die Kir­che als zu klein er­ach­tet und man be­schloss, nach den Plä­nen des Ar­chi­tek­ten Mar­tin Béliard eine neue zu bauen, um das pri­mi­ti­ve mit­tel­al­ter­li­che Ge­bäu­de zu er­set­zen, das zu bau­fäl­lig war. Die neue Kir­che wurde 1869 ge­seg­net, ver­füg­te je­doch über einen un­voll­ende­ten Glo­cken­turm, der bis 1931 auf sei­nen Turm war­ten muss­te. Der Turm wurde 2020 re­stau­riert.
Es han­delt sich um eine Kir­che im neu­go­ti­schen Stil, deren im­po­san­te Aus­ma­ße für ein Dorf, das zum Zeit­punkt sei­nes Baus nur 400 Ein­woh­ner hatte, über­ra­schend sind. Es be­steht aus einem Glo­cken­turm, der sich zu einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff öff­net, das dem Chor vor­ge­la­gert ist und an den sich die Ka­pel­le mit dem Schrein der Re­li­qui­en des Hei­li­gen Pius an­schließt. Auf jeder Seite des Kir­chen­schiffs ver­läuft eine schma­le Er­schlie­ßungs­ga­le­rie, die sich in Form eines Trif­o­ri­ums aus­dehnt. Erker mit his­to­ri­schen oder ein­fach ver­zier­ten Bunt­glas­fens­tern (von Maréchal, De­ko­ra­ti­ons­künst­ler in Metz) be­leuch­ten das Kir­chen­schiff und den Chor auf der Ebene des Trif­o­ri­ums sowie die Ka­pel­le des Hei­li­gen Pius.
Von der ur­sprüng­li­chen Kir­che sind noch eine be­mal­te Holz­ta­fel aus dem 15. Jahr­hun­dert er­hal­ten, die die Kreu­zi­gung dar­stellt, drei ver­gol­de­te Holz­sta­tu­en aus dem 18. Jahr­hun­dert, der Hei­li­ge Mar­tin, die Hei­li­ge Aga­tha und die Hei­li­ge Bar­ba­ra, sowie eine Sta­tue der Jung­frau, die die Schlan­ge zer­tritt ein Tauf­be­cken (1560).

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Brey-et-Maison-du-Bois - Église Saint-Sébastien

Brey-et-Maison-du-Bois - Église Saint-Sébastien
Le_Brey_Pmau_Commons
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Im Jahre 2024 > Sil­va­na MC NULTY

Im Jahre 2022 > Lau­rent Gue­nat

Das erste re­li­giö­se Ge­bäu­de in Brey scheint eine Ka­pel­le aus dem Jahr 1497 ge­we­sen zu sein, um zu ver­mei­den, dass die Be­woh­ner zum Got­tes­dienst bis nach Ro­che­jean fah­ren muss­ten. Eine wei­te­re Ka­pel­le soll im 17. Jahr­hun­dert im Mai­son-du-Bo­is er­baut wor­den sein. Die heu­ti­ge, nach Saint-Sébas­ti­en be­nann­te Pfarr­kir­che wurde in der ers­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts (1837) er­baut und er­setzt diese auf­ein­an­der­fol­gen­den Ge­bäu­de. Es be­steht aus einem Glo­cken­turm, der sich zu einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff öff­net, das durch eine drei­stu­fi­ge Stufe vom Chor ge­trennt ist. Das Ton­nen­ge­wöl­be des Kir­chen­schiffs ruht auf Säu­len mit zy­lin­dri­schen Schäf­ten. An den von einem Kai­ser­dach ge­krön­ten Glo­cken­turm ist ein klei­nes, klas­sisch in­spi­rier­tes Ge­bäu­de an­ge­schlos­sen.
Ab­ge­se­hen von einer Sta­tue der Jung­frau mit Kind aus der zwei­ten Hälf­te des 17. Jahr­hun­derts, die aus dem ur­sprüng­li­chen Ge­bäu­de stam­men könn­te, stammt das ge­sam­te Mo­bi­li­ar aus dem 19. Jahr­hun­dert: die Pre­digt­kan­zel, von der nur noch der Pan­zer übrig ist, die Sta­tu­en des Chris­tus am Kreuz, des Hei­li­gen Franz Xaver und der Jung­frau Maria, die Ge­mäl­de „Tod des Hei­li­gen Franz das des Mar­ty­ri­ums des Hei­li­gen Se­bas­ti­an, Kopie eines Ge­mäl­des aus dem 17. Jahr­hun­dert.

GPS : 46,739577 / 6,230343

500 m
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Pontarlier - Église Saint-Bénigne

Pontarlier - Église Saint-Bénigne
Eglise Saint-Bénigne - Commons

Es könn­te vor dem 11. Jahr­hun­dert er­baut wor­den sein, aber es gibt kein ar­chi­tek­to­ni­sches Ele­ment des ur­sprüng­li­chen Ge­bäu­des, das von die­ser an­ti­ken Exis­tenz zeu­gen könn­te. Die heu­ti­gen Ge­bäu­de sind das Er­geb­nis auf­ein­an­der­fol­gen­der Um­bau­ten, Um­ge­stal­tun­gen oder Re­stau­rie­run­gen im 17., 18. und 19. Jahr­hun­dert. Das Nord­sei­ten­por­tal aus dem 15. Jahr­hun­dert ist das äl­tes­te Ele­ment.
Das heu­ti­ge Ge­bäu­de wurde im 17. Jahr­hun­dert wie­der auf­ge­baut, nach­dem es bei der Ein­nah­me von Pon­tar­lier durch die Schwe­den im Jahr 1639, dann bei einem er­neu­ten Brand im Jahr 1680 und schließ­lich beim gro­ßen Brand von Pon­tar­lier im Jahr 1736 fast voll­stän­dig zer­stört wurde. Der erste Wie­der­auf­bau, der heute statt­fin­den würde als iden­tisch zu be­zeich­nen, wurde 1651 durch­ge­führt. Die Kir­che Saint-Bénigne wurde zu Be­ginn des 19. Jahr­hun­derts ver­grö­ßert, 1874 nach dem Krieg von 1870 re­stau­riert, 1920 nach dem Ers­ten Welt­krieg er­neut ver­grö­ßert und an­schlie­ßend einer sehr wich­ti­gen Re­stau­rie­rung un­ter­zo­gen im Jahr 1970. Schließ­lich wur­den im Jahr 1974 die alten Bunt­glas­fens­ter ent­fernt und durch Bunt­glas­fens­ter er­setzt, die nach den Zeich­nun­gen des Ma­lers Al­fred Man­es­sier an­ge­fer­tigt wur­den. Die 1759 vom Or­gel­bau­er Sau­met in­stal­lier­te Orgel wurde erst­mals im 19. Jahr­hun­dert von den Brü­dern Jo­seph und Clau­de Ignace Cal­li­net und dann 1982 um­ge­baut.
Die Kir­che Saint-Bénigne, die frü­her vom Fried­hof um­ge­ben war, be­steht heute aus einem Glo­cken­turm-Vor­bau (1652 er­baut, 1680 ab­ge­ris­sen, 1681 wie­der auf­ge­baut), der von einem kai­ser­li­chen Dach (1753) be­deckt ist; Es wird von einem Turm flan­kiert, in dem sich die Trep­pe zum Glo­cken­turm, das ehe­ma­li­ge Wächt­er­zim­mer, die Glo­cken­stu­be und die Uhr be­fin­den. Diese Glo­cken­turm-Vor­hal­le öff­net sich zu einem Kir­chen­schiff mit drei Schif­fen (ein Mit­tel­schiff und zwei Sei­ten­schif­fe, ge­säumt von 4 Sei­ten­ka­pel­len und einem Chor (1809). Grat­ge­wöl­be im Kir­chen­schiff, Kreuz­rip­pen­ge­wöl­be für die Glo­cken­turm-Vor­hal­le, Kreuz­ge­wöl­be usw Rip­pen­ge­wöl­be für die Ka­pel­len, fla­che Decke für den Chor, die Jahr­hun­der­te stel­len die Lö­sun­gen, die je nach Mode für das Ge­wöl­be ein­ge­führt wur­den, zum Nach­teil der Ge­samt­ein­heit ge­gen­über.
Be­ach­ten Sie hin­sicht­lich der Aus­stat­tung: die Pre­digt­kan­zel (M. H.), die 1754 von den Ge­brü­dern Guyon, Tisch­ler-Bild­hau­er, an­ge­fer­tigt wurde; der Haupt­al­tar aus Ju­ras­tein von Irène Zack (1970); eine aus po­ly­chro­mem Holz ge­schnitz­te Jung­frau mit Kind, ge­nannt „Jung­frau von Lau­sanne“ (15. Jahr­hun­dert); eine Schwar­ze Ma­don­na mit Kind (1690); ein ge­kreu­zig­ter Chris­tus ohne Kreuz (16. Jahr­hun­dert); ein lie­gen­der toter Chris­tus (17. Jahr­hun­dert), aus po­ly­chro­mem Holz ge­schnitzt (M.H.); ein Ge­mäl­de, das die Still­zeit des Hei­li­gen Bern­hard durch die Jung­frau dar­stellt (17. Jahr­hun­dert); ein Ge­mäl­de, Jesus im Öl­gar­ten (M.H. 17. Jahr­hun­dert). In be­stimm­ten Ar­chiv­tex­ten wird auch ein in­zwi­schen ver­schwun­de­ner Lett­ner er­wähnt.

GPS : 46,902162 / 6,356541

500 m
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Saint-Point-Lac - Église Saint-Point

Saint-Point-Lac - Église Saint-Point
Eglise de Saint-Point-Lac
Eglise de Saint-Point-Lac - Commons

Im Jahre 2020 > SAR­KISLe Sol en Kintsu­gi

Der Le­gen­de nach han­delt es sich um das Über­le­ben der Ein­sie­de­lei von Saint Point, die im 6. Jahr­hun­dert am Ufer des gleich­na­mi­gen Sees er­baut wurde, oder um eine Folge der Grün­dung der Abtei vom Mont-Sain­te-Ma­rie im Jahr 1199, oder sogar der Grün­dung durch die Mön­che von Ro­mainmôtier (in der Schweiz) im Jahr 1126. Das klei­ne Prio­rat von Saint Point wäre tat­säch­lich im 12. Jahr­hun­dert eta­bliert ge­we­sen wor­den, was auch mit der Da­tie­rung der äl­tes­ten Teile der Kir­che über­ein­stimmt, wenn auch nur Saint Point erst in den Tex­ten des 13. Jahr­hun­derts vor­kommt. Als ers­ter Zweig des Klos­ters in Ro­mainmôtiers wurde sie 1454 zum Vi­ka­ri­at und 1777 als Pfar­rei ge­grün­det.
Sie trägt den Namen Saint Point und ist ein klei­nes Ge­bäu­de in­ner­halb der Fried­hofs­an­la­ge. Der Vor­hal­le des Glo­cken­turms, die von einem Kai­ser­dach be­deckt ist, geht ein ein­zi­ges Kir­chen­schiff mit drei Jo­chen und einem Chor mit fla­cher Apsis vor­aus; Im 1. Stock des Glo­cken­turms wurde eine zum Kir­chen­schiff füh­ren­de Ga­le­rie ein­ge­baut.
Das Kir­chen­schiff ist das äl­tes­te Ele­ment des Ge­bäu­des (spä­tes 12. Jahr­hun­dert). Der Chor wurde von 1504 bis 1508 nach dem Brand des ur­sprüng­li­chen Cho­res wie­der auf­ge­baut; Zwei Sei­ten­ka­pel­len, die ein Quer­schiff bil­den, wur­den 1480 er­rich­tet. In der Ka­pel­le auf der rech­ten Seite ist ein Wasch­be­cken aus dem 15. Jahr­hun­dert er­hal­ten ge­blie­ben.
Das Kir­chen­schiff ist von einem ge­bro­che­nen Ton­nen­ge­wöl­be be­deckt, das auf Dop­pel­bö­gen ruht, die auf di­cken, durch Stre­be­pfei­ler ver­stärk­ten und mit Buch­ten durch­bro­che­nen Mau­ern ruhen. Der Chor und die Sei­ten­ka­pel­len haben Kreuz­rip­pen­ge­wöl­be.
Eine an den Chor an­gren­zen­de Sa­kris­tei wurde im 18. Jahr­hun­dert er­baut und vom Ar­chi­tek­ten Pom­pey aus Besançon im neo­klas­si­schen Stil re­stau­riert. Fi­gu­ra­ti­ve Bunt­glas­fens­ter, die 1930 nach Ent­wür­fen von Al­bert Ger­rer, Glas­ma­ler in Mul­hou­se, an­ge­fer­tigt wur­den, neh­men die bei­den groβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die en Joche des Chors ein; sie stel­len auf der einen Seite die Flucht der Hei­li­gen Fa­mi­lie nach Ägyp­ten dar, auf der an­de­ren Seite den be­ten­den Hei­li­gen Saint Point zu Füβen ver­stär­ken sechs Stre­be­pfei­ler die en des Kreu­zes.
Die in der Kir­che auf­be­wahr­ten Grab­stei­ne er­in­nern an ein Leben der Toten, die­sen Weg, der an­geb­lich von der Abtei Mont Sain­te Marie zum Prio­rat Saint Point führ­te, wo di­je­ni­gen be­gra­ben wur­den, die die Abtei nicht auf­neh­men konn­te.
Die Kir­che Saint Point steht seit dem 28. Juli 2004 auf der Liste der His­to­ri­schen Denk­mä­ler.

GPS : 46,813583 / 6,302048

500 m
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Saint-Antoine - Église Saint-Antoine

Saint-Antoine - Église Saint-Antoine
Eglise de Saint-Antoine - Pmau / Commons

Im Jahre 2020 > Eli­sa­beth S. CLARKWith, mere, near, to­ge­ther

Die im 16. Jahr­hun­dert er­bau­te Kir­che steht in­ner­halb der Fried­hof­s­ein­frie­dung. Trotz auf­ein­an­der­fol­gen­der Re­stau­rie­run­gen konn­te der größ­te Teil sei­ner ur­sprüng­li­chen Struk­tur er­hal­ten blei­ben: ein Glo­cken­turm mit Vor­hal­le, der sich zu einem Mit­tel­schiff mit vier Jo­chen öff­net, das von zwei Sei­ten­schif­fen flan­kiert wird, die von Bunt­glas­fens­tern be­leuch­tet wer­den; Eines die­ser Sei­ten­schif­fe wird an der Apsis von einem Bunt­glas­fens­ter mit der Dar­stel­lung der Kreu­zi­gung ab­ge­schlos­sen, das an­de­re von einem Altar, der dem hei­li­gen An­to­ni­us ge­wid­met ist und auf dem sich die Sta­tue des Hei­li­gen be­fin­det.
Der Chor mit fla­cher Apsis und die ge­sam­te Kir­che sind rip­pen­ge­wölbt. Der ba­ro­cke Hoch­al­tar, der die Apsis des Cho­res ein­nimmt, wird von einem im­po­san­ten Stu­fen­ta­ber­na­kel ge­krönt, der fast bis zur Spit­ze des Al­tar­bil­des reicht und des­sen Ver­zie­rung aus Wol­ken, Wölk­chen und Put­ten­köp­fen teil­wei­se ver­deckt. Hin­ter dem obe­ren Teil des Ta­ber­na­kels, der von einem auf­er­stan­de­nen Chris­tus ge­krönt wird, heben zwei Engel die Sei­ten eines schwe­ren Thea­ter­vor­hangs an und of­fen­ba­ren den Him­mel, sym­bo­li­siert durch Wol­ken, Che­ru­bim­köp­fe und die Taube des Hei­li­gen Geis­tes, in den hel­len Strah­len des Ewi­gen Va­ters. Nur zwei Far­ben für die­ses Set sowie für die Pre­digt­kan­zel und den Sei­ten­al­tar: Dun­kel­braun für die Hin­ter­grün­de und Gold für die Sta­tu­en, Skulp­tu­ren und De­ko­ra­tio­nen.

GPS : 46,776783 / 6,338352

500 m
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Petite-Chaux - Chapelle Saint-Antide

Petite-Chaux - Chapelle Saint-Antide
Chapelle de Petite-Chaux - Commons

Im Jahre 2020 > le FRAC mit Ann Ve­ro­ni­ca Jans­sens, Charles Drey­fus und Pier­re Tatu

Diese be­schei­de­ne Ka­pel­le am Stra­ßen­rand mit der Jah­res­zahl 1634 ist dem Hei­li­gen An­ti­de ge­wid­met, dem Bi­schof von Besançon, der im 4. Jahr­hun­dert den Mär­ty­rer­tod er­litt. Sie be­steht aus einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff mit Kreuz­rip­pen­ge­wöl­be und einem Chor und ist von einem zwei­sei­ti­gen Dach be­deckt, auf dem sich ein Glo­cken­turm be­fin­det. Be­ach­ten Sie das Vor­han­den­sein eines höl­zer­nen Al­tars im Chor und einer Re­li­qui­en­sta­tu­et­te der Hei­li­gen An­ti­de.

GPS : 46,692803 / 6,164524

500 m
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Rochejean - Église Saint-Jean-Baptiste

Rochejean - Église Saint-Jean-Baptiste
Eglise de Rochejean

Im Jahre 2020 > Pier­re-Yves FREUNDEm­bla­ve d’ob­scur (et per­due)

Die im 13. Jahr­hun­dert ge­grün­de­te Kir­che Saint-Jean-Bap­tis­te wurde erst im 14. Jahr­hun­dert er­baut und im 15. Jahr­hun­dert wie­der auf­ge­baut. Das heu­ti­ge Ge­bäu­de ist das Er­geb­nis von Um­bau­ten und Re­stau­rie­run­gen im Laufe der Jahr­hun­der­te.
Frü­her in der Mitte der bei­den Städ­te („oben“ und „unten“) ge­le­gen, ist er in die Ein­frie­dung des alten Fried­hofs ein­ge­bun­den. Der Glo­cken­turm mit einem tra­di­tio­nel­len Kai­ser­dach öff­net sich zu einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff mit Sat­tel­dach und einem un­te­ren Chor, was zwei Bau­pe­ri­oden ver­deut­licht. Die Wände des Chors und des Kir­chen­schiffs sind mit Holz­ver­tä­fe­lun­gen ver­klei­det. Be­ach­ten Sie das Vor­han­den­sein meh­re­rer in­ter­es­san­ter Ele­men­te alter re­li­giö­ser Möbel aus ge­schnitz­tem und ver­gol­de­tem Holz: Sze­nen aus dem Alten und Neuen Tes­ta­ment auf be­stimm­ten Ta­feln der Tä­fe­lung; die Pre­digt­kan­zel, ein Chris­tus am Kreuz, Sta­tu­en des Hei­li­gen Jo­han­nes des Täu­fers und des Hei­li­gen Ni­ko­laus.

GPS : 46,746354 / 6,296377

500 m
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Remoray-Boujeons - Église Sainte-Anne

Remoray-Boujeons - Église Sainte-Anne
Eglise de Remoray - Commons

Eglise de Remoray - Commons

Im Jahre 2020 > Jing­fang HAO & Ling­jie WANGSéren­di­pité

Die 1869 fer­tig­ge­stell­te neue Kir­che er­setz­te ein äl­te­res Ge­bäu­de (16. Jahr­hun­dert). Es ist nach einem fast tra­di­tio­nel­len Grund­riss er­baut: Eine Glo­cken­turm-Vor­hal­le öff­net sich zum Kir­chen­schiff, das aus einem Mit­tel­schiff und zwei Sei­ten­schif­fen be­steht; eine po­ly­go­na­le Apsis be­her­bergt den Chor, des­sen Wände mit Holz­ver­tä­fe­lung ver­klei­det sind. Das ge­sam­te Mo­bi­li­ar (Al­tä­re, Pre­digt­kan­zel usw.) ist Teil der De­ko­ra­ti­ons­mo­de und der re­li­giö­sen Ar­chi­tek­tur jener Zeit, die den Sie­ges­zug des neu­go­ti­schen Stils mar­kiert.
Äu­ßer­lich ver­stär­ken Stre­be­pfei­ler die Sei­ten­schif­fe und un­ter­strei­chen das im­po­san­te Ge­bäu­de, ins­be­son­de­re auf­grund sei­ner Höhe, die durch die viel­ecki­ge Turm­spit­ze her­vor­ge­ho­ben wird, die den Glo­cken­turm be­deckt.

GPS : 46,768580 / 6,239827

500 m
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La Cluse-et-Mijoux - Église Saint-Pierre

La Cluse-et-Mijoux - Église Saint-Pierre
Eglise de La Cluse-et-Mijoux - Commons
Eglise de La Cluse-et-Mijoux - Commons

Im Jahre 2020 > Pas­cal BROC­CO­LI­CHILa sym­pho­nie itinérante

Der 1698 be­gon­ne­ne Bau wurde erst 1734 ab­ge­schlos­sen. Die Kir­che Saint-Pier­re fügt sich in das Ge­samt­sche­ma der Kir­chen des Haut-Doubs ein, so­wohl was die klas­si­sche Ar­chi­tek­tur als auch die ba­ro­cke In­nen­aus­stat­tung be­trifft. Das Hei­lig­tum hat kein Quer­schiff, son­dern ein gro­ßes Kir­chen­schiff, das aus einem Mit­tel­schiff und zwei Sei­ten­schif­fen be­steht und sich zum Chor hin öff­net. Die ge­schnitz­te Holz­de­ko­ra­ti­on kom­bi­niert Gold und Po­ly­chro­mie in Hülle und Fülle. Be­son­ders im Al­tar­bild des Haupt­al­tars fin­den wir die tra­di­tio­nel­len ge­dreh­ten Säu­len, hier mit klei­nen Fi­gu­ren und ei­ni­gen Vö­geln ge­mischt mit den Wein­trau­ben, die ein Ge­bälk tra­gen, das die Ein­heit des Gan­zen ge­währ­leis­tet.
Oben auf dem Al­tar­bild ist Gott­va­ter, um­ge­ben von Put­ten, unter einem Bal­da­chin mit Gir­lan­den und Quas­ten zu sehen. Unter der Taube des Hei­li­gen Geis­tes ist auf einer Lein­wand Chris­tus zu sehen, der dem hei­li­gen Pe­trus die Schlüs­sel über­reicht. Auf bei­den Sei­ten die­ses En­sem­bles ste­hen zwei große Sta­tu­en der Jung­frau mit Kind und des Hei­li­gen Josef. Er­wäh­nens­wert sind auch die Sta­tu­en der 12 Apos­tel, die den Chor schmü­cken und der Über­lie­fe­rung nach aus der alten Kir­che Saint-Eti­en­ne in Pon­tar­lier stam­men, die im 18. Jahr­hun­dert ver­se­hent­lich zer­stört wurde. Be­ach­ten Sie den kai­ser­li­chen Glo­cken­turm, der die Vor­hal­le des Glo­cken­turms be­deckt, ein Dach, das für die Glo­cken­tür­me von Haut-Doubs völ­lig cha­rak­te­ris­tisch ist.

GPS : 46,872359 / 6,381461

500 m
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Gellin - Église de la Présentation-de-Notre-Dame

Gellin - Église de la Présentation-de-Notre-Dame
Eglise de Gellin - Commons
Eglise de Gellin - Commons
  

Im Jahre 2024 > Karim KAL

Im Jahre 2020 > Line Mar­quis

Die Kir­che er­setz­te ein äl­te­res Ge­bäu­de, das im 19. Jahr­hun­dert als un­hy­gie­nisch galt. Diese 1843 nach den Plä­nen des Ar­chi­tek­ten Pom­pei­us er­bau­te Kir­che­über­nimmt in vie­ler­lei Hin­sicht einen klas­si­schen Typus der re­li­giö­sen Ar­chi­tek­tur des Haut-Doubs: ein Glo­cken­turm-Vor­bau mit kai­ser­li­chem Dach geht den drei Jo­chen des Kir­chen­schiffs vor­aus, das sich zum Kir­chen­chor hin öff­net. Zy­lin­dri­sche Säu­len tren­nen die Joche des Kir­chen­schiffs von den Sei­ten­schif­fen.
In die Wände der ein­zel­nen Sei­ten­schiff­jo­che sowie in die der Apsis des Cho­res ein­ge­las­se­ne Erker er­hel­len das In­ne­re der Kir­che. Zy­lin­dri­sche Säu­len stüt­zen die Kreuz­ge­wöl­be der drei Gefäβe und un­ter­strei­chen die schlan­ke Er­schei­nung des Gan­zen. Alle Wände sind mit Tä­fe­lun­gen be­deckt, die für den Chor alt und für die Sei­ten­schif­fe neu sind. Die Wände der Apsis der Sei­ten­schif­fe sind mit Al­tar­bil­dern mit Ge­mäl­den be­setzt: links die Dar­stel­lung Un­se­rer Lie­ben Frau im Tem­pel (der Name der Kir­che) und rechts viel­leicht die Hei­li­ge Chris­ti­na von Tyrus. Ein Sat­tel­dach be­deckt das Kir­chen­schiff und das rech­te Chor­joch, die Apsis ver­fügt über ein ei­ge­nes Dach. Die Auβt sich ein en­wän­de sind teil­wei­se mit Me­tall­schutz­plat­ten ver­klei­det, die bei einer kürz­lich er­folg­ten Re­stau­rie­rung an­ge­bracht wur­den.

GPS : 46,733812 / 6,240353

500 m
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Frasne - Chapelle de l’étang

Frasne - Chapelle de l’étang
Chapelle de l'Étang - Commons
Chapelle de l'Étang - Commons

Im Jahre 2020 > Bob Grams­ma

In der Nähe des Tou­ris­ten­ge­biets der Torf­moo­re von Fras­ne, an einem Ort na­mens „ehe­ma­li­ge Sä­ge­müh­le des Teichs“, am Rande des Teichs von Fras­ne, an der Stra­ße nach Bon­nevaux, steht eine klei­ne Ka­pel­le. Es ist Teil einer Grup­pe von Häu­sern und Fa­brik­ge­bäu­den, die um 1930 er­baut wur­den und den Ort „Wei­ler der Sä­ge­müh­le“ bil­den, der in „Wei­ler des Tei­ches“ um­be­nannt wurde.
Es wurde schon lange ver­las­sen, zu lange, wie sein jet­zi­ger Be­sit­zer meint, der die Re­stau­rie­rung vor­ge­nom­men hat. In den 1980er Jah­ren hieß es viet­na­me­si­sche Pries­ter will­kom­men und hat sich seit sei­ner Wie­der­er­öff­nung im Jahr 2007 zu einem Ort des künst­le­ri­schen Aus­drucks ent­wi­ckelt.
Es han­delt sich um ein be­schei­de­nes Ge­bäu­de mit recht­ecki­gem Grund­riss, das aus einem ein­zi­gen Kir­chen­schiff mit vier Jo­chen und einem halb­kreis­för­mi­gen Chor be­steht. Das Ganze ist von einem Sat­tel­dach be­deckt und wird von einem klei­nen Glo­cken­turm ge­krönt.

GPS : 46,834593 / 6,15555

500 m
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Frasne - Chapelle Saint-Roch de Cessay

Frasne - Chapelle Saint-Roch de Cessay
Chapelle de Cessay

Im Jahre 2020 > Se­bas­ti­en Strahm

Die alte mit­tel­al­ter­li­che Scheu­ne von Ces­say be­fand sich in einer an­ge­neh­men Um­ge­bung aus Wald und Grün, in der Nähe der De­par­te­ments­stra­ße, die Cham­pa­gn­o­le mit Pon­tar­lier ver­band, am Rande der Achse, die von der Abtei Mont-Sain­te-Ma­rie nach Sa­lins führ­te. Der Name Ces­say er­scheint im Jahr 1200 in einer Ur­kun­de, die die Exis­tenz die­ser Scheu­ne vor 1200 be­zeugt. Es han­del­te sich zu­nächst um ein ein­fa­ches Wirt­schafts­ge­bäu­de zur La­ge­rung von Ge­trei­de, bevor es zu einer Land­wirt­schafts- und Vieh­wirt­schafts­ein­heit mit Wirt­schafts­ge­bäu­den und einer Ka­pel­le wurde. Dies wird auf einem Plan der Ge­bäu­de von Ces­say aus dem Jahr 1651 er­wähnt.
Die heu­ti­ge Ka­pel­le wurde wahr­schein­lich nach dem Zehn­jäh­ri­gen Krieg (1635-1644) oder wäh­rend einer Pest­epi­de­mie er­baut, da sie dem Hei­li­gen Ro­chus ge­weiht war, einem Hei­li­gen, der gegen die Pest an­ge­ru­fen wurde. Mit der Re­vo­lu­ti­on wurde die ge­sam­te Gran­ge de Ces­say ver­kauft und ver­legt; Die Ka­pel­le ist er­hal­ten ge­blie­ben, wurde je­doch bis zum Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts land­wirt­schaft­lich ge­nutzt.
An­läss­lich des 800-jäh­ri­gen Be­ste­hens von Ces­say im Jahr 2000 wurde das Dach einer Sa­nie­rungs­maß­nah­me un­ter­zo­gen. Es han­delt sich um ein klei­nes recht­ecki­ges Ge­bäu­de mit Licht durch einen Erker und einem Sat­tel­dach.

GPS : 46,881092 / 6,147314

500 m